Therapieansätze

Angepasst an Deinen individuellen Bedarf, nutzen wir Elemente aus folgenden Therapieverfahren:


Wir unterstützen Dich bei...

  • Überforderung vom Leben
  • Stress- und Burnout-Syndrom
  • Selbstwertverlust
  • Beziehungsproblemen
  • Persönlichkeitsdiagnostik
  • Krisen- und Konflikten in der Familie, mit Kindern und Jugendlichen
  • Ziel- und Sinnfindung
  • Trauerbegleitung
  • Depressionen
  • Angst- und Panikstörungen
  • Traumabearbeitung
  • Essstörungen 
  • Ängsten
  • Schmerzen

Gesprächstherapie 

Ziel dieser Therapieform ist es, Potentiale, die Du in Dir trägst, zu Tage fördern und diese für die Bearbeitung eines Problems, eines Konfliktes oder einer inneren Blockade zu nutzen. 

Eine Form der Gesprächstherapie wurde in den 40er Jahren vom  Amerikaner Carl Rogers (1902-1987) entwickelt. Es handelt sich hierbei um eine lösungsorientierte Therapierichtung. Sie eignet sich zur psychotherapeutischen und pädagogischen Arbeit mit Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern. Sie zählt gemeinsam mit der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie zu den klassischen Psychotherapieverfahren.

Auch bei Sinnfragen oder in Veränderungsprozessen kann diese Therapieform für Dich eine wertvolle Option beinhalten.

Die folgenden drei Grundhaltungen nach Carl Rogers sind Ausdruck unserer professionellen Haltung:


Echtheit (Kongruenz) beinhaltet:

  • Offenheit für sich selbst und für den anderen aufbringen. 
  • Man braucht keine Rolle mehr zu spielen und muss sich nicht mehr verstellen. 
  • Gefühle werden akzeptiert und dürfen geäußert werden. 


Empathie beinhaltet:

  • Das Wahrnehmen und das Erfassen von Stimmungen, Äußerungen und von Körperhaltungen. 
  • Die innere Welt des Einzelnen wird akzeptiert.
  • Zuhören, Verständnis und Respekt sind wesentliche Bausteine.


Unbedingte Wertschätzung beinhaltet:

  • Eine bedingungslose Annahme des Menschen und diesen als  vollwertig zu betrachten unabhängig von Schwachpunkten. 
  • Den Menschen als Ganzes wahrnehmen und zu akzeptieren.
  • Geduld aufzubringen und Anteilnahme am Schicksal des anderen zu zeigen.


„Keiner weiß besser, was ihm gut tut und für ihn notwendig ist, als der Betroffene selbst. Wir können einander also nicht beibringen, was für uns gut ist. Nicht mit noch so ausgeklügelten Techniken. Aber wir können einander dabei unterstützen, es selbst herauszufinden.“

(Schmid, Peter F.: Der Personenzentrierte Ansatz Carl R. Rogers)

Die Therapieform eignet sich besonders bei:

  • Persönlichkeitsstörungen 
  • Leistungsblockaden
  • Konflikten
  • Selbstunzufriedenheit
  • Sozialem Rückzug 
  • Selbstunsicherheit 
  • Ängsten 
  • Traurigkeit
  • Unausgeglichenheit

Kognitive Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie ist eine Form der Psychotherapie. Hier werden Dir Methoden vermittelt, mit denen Du seelische Probleme und psychische Erkrankungen besser bewältigen kannst.

Unser Denken beeinflusst Stimmung und Verhalten. Wenn wir im Laufe unseres Lebens ungünstige Denkstrukturen entwickeln, können diese uns unglücklich oder seelisch und/oder körperlich krank werden lassen. 

 

Mit der Verhaltenstherapie können wir lernen, unsere Gedanken und Überzeugungen realistisch zu hinterfragen und auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. 

 

Ein Beispiel: "Wieder mal habe ich bei der Arbeit einen Fehler gemacht und denke über mich, dass ich einfach zu „blöd“ bin und „gar nichts“ gut kann. Ich gehe niedergeschlagen nach hause, sage Verabredungen ab und verkrieche mich auf’s Sofa oder ins Bett. Meine Stimmung ist traurig, die Gedanken kreisen um mein Versagen und ich ziehe ein negatives Resümee über mich selber.

Ich sehe nicht mehr, was ich gut kann und was mich als Menschen ausmacht." 

 

Stellen wir Gedanken, Glaubenssätze und Überzeugungen über uns selbst, über andere Menschen und über die Welt auf den Prüfstand! Dabei helfen uns Fragen wie z.B.:

  • Was sind meine Stärken & Schwächen?
  • Welche augenblicklichen Gedanken führen zu problematischen Verhaltensweisen(z.B. Rückzug, Überreaktion, Konflikte)?
  • Welche auslösenden Faktoren gibt es?
  • Woher stammen diese Gedanken/dieses Verhalten ursprünglich?
  • Welche Beweise gibt es für Gedanken, Glaubenssätze und Überzeugungen und woher oder von wem stammen sie?
  • Welche automatischen Gedanken beeinflussen mich?

 

Gemeinsam werden wir festlegen, an welchem aktuellen Problem Du arbeiten möchtest. Du bestimmst die Geschwindigkeit und Häufigkeit der Sitzungen und definierst das Ziel. 
Wenn nötig, unterstützen wir Dich zunächst dabei.

 

Dadurch, dass Du lernst, ungünstige Gedanken und Überzeugungen zu erkennen, zu überprüfen und zu verändern, kannst Du die Handlungsfähigkeit, Selbstwirksamkeit und Zufriedenheit für Dein Leben positiv verändern.